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Alt 18.11.2017, 09:32   #22
Galgo
Sammelschwerpunkt SA Dienstdolche Westmark
 
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Zitat von Manni Beitrag anzeigen
Ich denke nicht das es soweit kommt.
Der Verkäufer wird eine Vorladung als Beschuldigter bekommen.Da geht er dann nicht hin.
Er wird noch eine weitere Vorladung bekommen zu der er nicht hin geht,und dann wird das Verfahren eingestellt.
Der Anzeigenerstatter bekommt,wenn er Glück hat,einen Brief das das Verfahren wegen soundso eingestellt wurde.
Das darüber hinaus etwas passiert ist nur dann anzunehmen, wenn gegen den Verkäufer weitere ähnliche Verfahren laufen.
Na ja - ganz "so einfach" wird das (für BEIDE Seiten) sicherlich nicht.

Du musst zwei unterschiedliche Handlungsstränge sehen:

1. Das strafrechtliche Ermittlungsverfahren wird durch die Anzeige bei der Polizei eingeleitet, und nach Abschluss der Ermittlungen (egal ob der Beschuldigte sich äußert oder nicht) geht das Verfahren zur Entscheidung an die Staatsanwaltschaft. Dort wird geprüft und dann entschieden, ob das Verfahren entweder eingestellt wird, oder ein Strafbefehl raus geht, oder (in größeren Sachen bzw. wenn gegen den Anbieter weitere oder ähnliche Verfahren laufen oder vorher gelaufen sind) zur Verhandlung vor ein Amtsgericht kommt.

2. Das zivilrechtliche Verfahren. Hier muss der rechtmäßige Eigentümer unter Berufung auf § 935 BGB auf die Rückgabe seines Eigentums beim tatsächlichen Inhaber der Verfügungsgewalt (in diesem Falle der Anbieter in eGon) auf dem Zivilrechtsweg klagen.
Und diesen Weg sollte der rechtmäßige Eigentümer schon jetzt beschreiten, und beim Anbieter direkt seine Eigentumsansprüche stellen.


Gruß

Geändert von Galgo (18.11.2017 um 09:34 Uhr)
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