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Alt 14.01.2017, 12:17   #11
reibert
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Servus !


Hab´ die Tage dieses "KM66" der "Nullserie" erhalten.

Bei diesem Exemplar ist der Griff weniger schlampig gearbeitet und es handelt sich hierbei auch um ein anderes Material als bei dem, von mir zuletzt vorgestellten, Messer.

An einer Seite des Griffes läßt sich sogar noch ganz schwach die Fortlaufende Nummer des, originalen, KM66 erkennen, welches wohl als "Gußform" für die Nachfertigung des Griffes dieses Messer´s der "Null-Serie" gedient hat.

Für den Sammler, welcher sich noch nicht lange mit der Materie beschäftigt, kommt´s manchmal zu einem bitteren Erwachen wenn er feststellen muß daß er viel Geld für ein, vermeintlich", originales Kampfmesser 66 ausgegeben hat welches sich dann, im Endeffekt, nur als ein "Teil-Original" herausgestellt hat !

Solcherart Messer der, sogenannten, Nullserie sind deshalb so "gefährlich" für den Sammler von Kampf,- u. Einsatzmesser´n, weil diese zum Großteil aus originalen Komponenten, samt Zubehör, des, noch in der DDR gefertigten, Kampfmesser´s 66 bestehen.

Der Marktpreis für das Kampfmesser 66 der DDR hat sich zwar, (meinen Beobachtungen zufolge), in den letzten Jahren relativ "eingependelt", doch die Null-Serie müßte im Preis, (im Vergleich zum "Original"), doch weit, weit, darunter liegen !

Meiner Ansicht nach gehört für den Sammler der drei Varianten des Kampfmesser´s 66 zumindest ein Exemplar der Null-Serie in´s Haus, darüberhinaus sollte aber kein Geld für solche Stücke ausgegeben werden, sofern man diese nicht als "Ersatzteilspender" gebrauchen kann.

Die "Empfangskarte" ist nat. kein Original, ebenso, nicht die Schachtel des Messer´s.
Der Aufkleber am Deckel ist ebenso ein Hinweis auf ein Messer der "Nullserie".

Andererseits gibt´s auch innerhalb der "Nullserie" diverse "Varianten", welche für den eingefleischten Sammler des KM66 schon, zumindest, wieder ein klein wenig, interessant sein dürften.


Gruß,
R.
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Alt 14.01.2017, 13:13   #12
ikarus
 
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Ist schon bekannt, wer die "0 Serie" in welcher Menge diese hergestellt / herstellen lassen hat?

Seinerzeit (um die Jahrtausendwende) war es das letzte KM 66, das bei Herrn Thaeter vorrätig war, er wurde hier, glaube ich, schon mal als möglicher Produzent erwähnt.

Gibt es dazu neue Erkenntnisse?

Gruß Wolfgang
ikarus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2017, 13:29   #13
reibert
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Wolfgang, Erkenntnisse zur "Produktion" des "KMM66 Null-Serie" würden mich selber interessieren !

Wer beschaffte, (wann ?),, die Original-Teile, (Klingen, Scheiden, und, Zubehör) ?
Wo waren diese Teile nach der, (bis, unmittelbar, zur), "Wende" gelagert ?
Wer "lieferte" diese Teile aus ?
Waren Behörden, (wenn ja, welche ?), involviert ?
Von wem, wann, und, wo, wurden die neuen Griffe auf die Originalklingen aufgegossen ?
Wurden diese "Umarbeitungen" von diversen, (verschiedenen), Unternehmen in der BRD durchgeführt ?
Wurden diese "Umarbeitungen" sogar, (vcht. ?), noch auf dem Territorium der ehem. DDR, (in den ehem. VEB´s selbst ?), durchgeführt ?
Wer war der "wirkliche" Auftraggeber dieser "Umarbeitungen" ?
Wer waren die Händler, welche die "Null-Serie" vertrieben haben ?

Fragen, über Fragen ! ...
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Geändert von reibert (14.01.2017 um 13:31 Uhr)
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