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Alt 15.11.2011, 19:33   #31
Ziggo1993
 
Registriert seit: 15.11.2011
Beiträge: 17
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hallo ich habe heute ein paar Bilder eines preußischen Infanteriesäbels gepostet...leider ist die Scheide von Rost angegriffen...ich hoffe ihr könnt mir helfen...wenn ihr wollt könnt ihr den Säbel auch mal anschaun...ist bei Blankwaffen bis 1932 drin
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Alt 10.06.2012, 22:27   #32
Hardcastle
 
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Registriert seit: 23.04.2012
Beiträge: 2
Blinzeln Blankwaffen auffrischen

Hallo Sammelfreunde, Gute Erfahrungen beim konservieren habe ich bei einem Bajonett in leichter Oxalsäure gemacht, danach öfters die Metallteile mit Öl abreiben, Ballistol eignet sich dazu recht gut da es etwas dicküssiger ist als WD40. Für die Holzteile nehme ich vorwiegend Scherell´s Schaftöl es bringt etwas mehr leuchten und glanz hervor als wie das auch verwendbare Ballistol. Mit den alten Lederteilen (Koppel)ist das so eine Sache, meine reibe ich mehrmals mit Gudra Lederfett ein, man sollte bei Leder auf keinen Fall etwas überstürzen die entstehenden Risse und Brüche bekommt man nicht mehr weg. "ist mir schon öfters passiert". Ich glaube es ist nicht einfach den Grad zwischen Zeitgenössisch schön und einfach zu Tode geputzt zu finden.
LG Josef
Hardcastle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2012, 23:33   #33
Sleepwalker
MFF Experte für Bajonette
 
Benutzerbild von Sleepwalker
 
Registriert seit: 26.12.2007
Ort: Pfalz
Beiträge: 10,236
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Oxalsäure? handelt es sich um Bodenfunde?

müsstest du schon dazu schreiben... brünierte Stücke würde ich nie in Oxalsäure einlegen....
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Alt 04.02.2014, 14:25   #34
Raro
 
Registriert seit: 04.02.2014
Beiträge: 1
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Hallo,

für die Pflege von nicht oder nur minimal angerosteten Blankwaffen eignet sich die nicht abrasive Autosol-Politur ganz hervorragend.

Ist der Stahl etwas stärker oxidiert, so dass Autosol nichts mehr bringt, dann nutze ich die sehr preiswerte rote (sehr fein), grüne (mittelfein) oder weiße Polierpaste von Dictum in Blockform zusammen mit alten Zahnbürsten und reichlich Öl.
Ein in Würde ergrauter Pallasch von 1822 ist damit nach ein paar Wochen so blank geworden, dass es blendet und zwar ohne jeden Kratzer.

An Gefäßen mache ich gar nichts wenn die Originalpatina noch vorhanden ist, da ich es für eine Sünde halte, etwa ein Gefäß eines napoleonischen Säbels zu putzen und damit Austerlitz und Waterloo usw. zu entfernen. Außerdem wirkt ein hochglanzpoliertes Gefäß nicht wie 200 Jahre alt.

Ist der Rost schon in die Tiefe vorgedrungen, dann ist die Entrostung per Elektrolyse mit einem Autobatterieladegerät (Achtung, kein elektronisches!) und etwas VA die einfachste, schonendste und gründlichste Alternative. Es ist ein schönes Erlebnis, wenn bei einer völlig verrosteten japanischen Pfeilspitze nach dem Elektrolysebad auf einmal Zierlinien sichtbar werden und der Rostschaden in Wahrheit eher gering ist.

Geändert von Raro (04.02.2014 um 14:26 Uhr)
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