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Alt 21.08.2017, 10:37   #1
Dakota Harris 88
 
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Standard Bestimmung Portepee von Säbel

Hallo,

ein Freund hat den angehängten Säbel bekommen, allerdings können wir das Portepee nicht bestimmen.
Müsste das Ding nicht Silber, statt Gold sein?!

Liebe Grüße
Roger
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Alt 21.08.2017, 11:29   #2
Sleepwalker
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Hallo. Das ist ein Portepee der Polizei. Gehobener Dienst. Der rote Durchzug in der Mitte des Bandes fehlt.... das ist auch nicht golden sondern war mal silbern. Bei deinem ist die Verninkelung oder Versilberung runter und das Grundmaterial aus Messing liegt offen. Sind halt Trage-, Alters- und Abnutzungserscheinungen.

Passt ja zu dem Polizeistern auf dem Säbel.
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Geändert von Sleepwalker (21.08.2017 um 11:31 Uhr)
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Alt 21.08.2017, 11:46   #3
Dakota Harris 88
 
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Super, danke für die Antwort.
Es handelt sich allerdings um einen Stern, wie ihn auch das Garde du Corps verwendet hat - schwarzer Adler mit "suum cuique" im Reif.

Liebe Grüße
Roger
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Alt 22.08.2017, 20:04   #4
Wilder Jäger
 
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Das ist der Gardestern... Der Säbel dürfte einem Füsilier- oder Jägeroffizier der Garde gehört haben.

Gruß, Jäger
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Alt 22.08.2017, 20:44   #5
Sleepwalker
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Nach dem Krieg durften Ehrenwaffen weiter getragen werden... der Träger kam wohl zur Polizei. Ist also eine durchaus mögliche Kombination. Das Portepee ist auch ein frühes Stück. Wie es anfangs im Land Preußen getragen wurde.
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Geändert von Sleepwalker (22.08.2017 um 20:47 Uhr)
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Alt 23.08.2017, 07:57   #6
Preuße
 
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Ich mag Ehrenwaffen, was macht diesen Säbel zu einen?
Die Frage ist ernst gemeint, gibt es Unterlagen, dass diese/r Säbel als Ehrenwaffen weiter getragen werden durften? Das Ehrenwaffen weiter getragen werden durften ist bekannt.

Gruß Preuße
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Alt 23.08.2017, 11:23   #7
Wilder Jäger
 
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"Echte" Ehrenwaffen aus der Monarchie dürften oft eine entsprechende Widmung in Form einer Ätztung oder Gravur aufweisen, aber das änderte sich nach dem verlorenen Kriege. Eben weil Ehrenwaffen weitergetragen werden durften, bemühten sich die Offiziere, ihre ganz gewöhnlichen Dienstwaffen zu Ehrenwaffen umzudeklarieren. Ich glaube es war Mackensen, der allen ihm unterstellten Offizieren ihre eigenen Degen pro forma als Ehrendegen verlieh. Darüber gab es dann höchstens eine Urkunde. So weit, so bekannt.

Also würde ich sagen: Das Portepee legt nahe, daß dieser bestimmte Säbel als Ehrensäbel oder unter dem Vorwand, ein Ehrensäbel zu sein, im Polizeidienst weitergetragen worden ist. Etwas, was grundsätzlich dagegen spräche, gibt es nicht, aber letztgültige Sicherheit gibt es auch nicht. Oder?

Gruß, Jäger
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Alt 23.08.2017, 17:27   #8
Wilder Jäger
 
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Okay, jemand korrigiert mich per PN. Es war Hindenburg, der einmal alle Säbel und Degen seiner Offiziere zu Ehrenwaffen erhoben hat. Ob Mackensen etwas ähnliches getan hat oder ob ich mir eine peinliche Verwechslung geleistet habe, kann ich jetzt auch nicht sagen.

Gruß, Jäger
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Alt 23.08.2017, 18:10   #9
Preuße
 
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Ich kenne es vom Infanterie-Regiment Nr.70 und von Hindenburg. Es gab sicher noch mehr, die den Beschluß von den Arbeiter-und Soldatenrat zu umgehen versuchten und genau die suche ich.

Gruß Preuße
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Geändert von Preuße (23.08.2017 um 18:16 Uhr)
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Alt 23.08.2017, 19:49   #10
Sleepwalker
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In dem Fall müsste es auch eine Polizeidienstvorschrift sein.
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