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Alt 29.05.2013, 00:17   #21
Sleepwalker
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bin auf ein bild gestoßen, welches ein Gewehr zeigt, dass ich nicht richtig identifieren konnte... es sind deutsche Soldaten auf der "Eismeerstraße" in Finnland... k98k sind es nicht, Krag-Jörgenson auch nicht...Mannlicher 95?? die Frage ist kann jemand hier einen 1896 Schwede identifizieren?

Nach den Gamschen ist das Bild ab 1943 aufgenommen.
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Alt 29.05.2013, 07:06   #22
Koppel
 
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sind Österreichische Kavallerie-Karabiner Modell 1895.
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Alt 29.05.2013, 13:50   #23
Sleepwalker
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Karabiner? so lange?
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Alt 29.05.2013, 15:44   #24
Koppel
 
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Auf jeden Fall ein öst. M95, ob nun ein
- Gekürztes Gewehr
- Repetier Karabiner
- Repetier Stutzen
..man kan sagen das die seitlichen Riemenbügel auf einen Karabiner hindeuten. Die Riemenbügel vorne unten und hinten unten am Schaft auf einen "Stutzen". Dass auf einem Band montierte Korn deutet ev. auf ein gekürztes Gewehr hin. (sieht man schlecht) Wobei teilw. Das System wurde 1895 eingeführt, damals im Kaliber 8x50R mit Rundkopfgeschoss. Es wurde in Steyr und Budapest produziert. Anfänglich wurden hauptsächlich die langen Gewehre Produziert welche die Riemenbügel unten hatten. Parallel dazu die kurzen Karabiner für z. B. die Gebirgsjäger. Wobei in Budapest ab 1916 nur mehr Karabiner produziert wurden. Nach dem ersten Weltkrieg durfte Österreich lt. Friedensvertrag keine Gewehre mehr Besitzen sondern nur kurze Karabiner bzw. Stutzen. Deshalb wurden sämtliche vorhandenen Gewehre für das neue Bundesheer und den Schutzbund bei Steyr auf Karabinerlänge gekürzt. Dem Trend folgend nach einer Spitzgeschoss Patrone und Aufgrund der schlechteren Leistung der Patrone 8x50r mit dem kurzen Lauf wurde die Patrone weiterentwickelt auf 8x56r. Alle Waffen wurden dann auf das Kaliber 8x56r überarbeitet. Dabei wurde das Patronenlager aufgerieben und der Felddurchmesser vergrößert und das System ev. neu Brüniert. Die vorhandenen Werkzeuge wurden an CZ in Brünn verkauft, dort fertigte man dann nach dem 1. WK weiter. Bulgarien übernahm teilw. bzw. größtenteils die Waffen im Kaliber 8x50r. Die Monarchie war eben damals sehr groß und genügend Waffen vorhanden. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsch Reich wurden die M95er bei Polizei und anderen nicht Frontnah eingesetzten Einheiten verwendet. Die sahen dann nicht mehr viel Kampf und sind deshalb meistens für das alter von 100 Jahren sehr gut im Zustand. Der rest bekam den K98k. Munition wurde dann bis zum Ende des 2. WK in Bulgarien, Deutschland und wahrscheinlich Rumänien und Ungarn hergestellt. Einige Exemplare wurden auch auf das Kaliber 8x57IS umgebaut (In Jugoslawien).
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Alt 29.05.2013, 17:01   #25
Sleepwalker
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Danke

aber leider kein Schweden-Mauser.
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Alt 29.05.2013, 18:26   #26
AndyB
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Leider sind die Bilder schwer zu erkennen, aber Karabiner sind es meiner meinung nicht, kompariere groesse des Kopfes zu dimension zwischen Ober und unterring, wenn es Mannlicher sind dann lange M1895, oder anderes system, ist leider schwer zu sagen. Hollaendische M1895 koennten es auch sein.
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Alt 22.06.2013, 22:03   #27
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Zum M1896 gab es als Kuriosum im Blankwaffenbereich Sicherungsklemmen. Damit sollte bei Übungen verhindert werden, dass jemad verletzt wird... zudem war es eine Sicherung gegen Verlußt

es wurden 2 Modelle produziert.

Hier mal das erste... ist mit einem Bügel versehen, der rückseitig verschlossen werden muss. Hersteller war Carl Gustafs stads gevärsfaktori, Eskilstuna
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Alt 22.06.2013, 22:06   #28
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das zweite Modell war mehr ein clips....

kein Hersteller nur der militärfiskalische Stempel



weiß jemand ab wann diese 3 Kronen eingeführt wurden?
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Alt 02.07.2013, 18:41   #29
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Ich finde das M1896 zwischenzeitlich recht interessant.

Ich wollte die Herstellerfrage noch mal aufgreifen.

Ich habe ein zusammengehöriges Exemplar von EAB bekommen.

Es ist nicht nummeriert. Der Handgriff ist jedoch von EJAB.

Ich habe jetzt mal weitere zusammengehörige Stücke verglichen. Die Griffe sind alle von EJAB und Kombination mit Klingen und Scheiden von EAB. Eine EAB Handgriff ist mir bis jetzt nicht untergekommen. Sehr selten haben diese Stücke eine Nummer. Die meisten haben keine.

Auch wenn die Handgriffe von EJAB sind, weißen sie Unterschiede zu den Stücken auf, welche komplett von EJAB sind.

Die Parierstange der EAB/EJAB Stücke sind dicker, der Griff ist in den Konturen kantiger, die Riffelung ist anders und weißt immer so einen doppelten Rand auf. Die Brünierung ist matt schwarz-braun.

Es scheint sich um eine Zusammenarbeit zwischen EAB und EJAB zu handeln...kamen ja auch aus der gleichen Stadt.

Evtl. in der Zeit nach 1912...das ja als Ende der Produktion von EJAB gilt.

1912 soll EJAB die Maschinen an C verkauft haben. Sind die Griffe von EJAB und C identisch?

Aber anscheinden wurden Griffe mit anderen Maschinen bei EJAB weiterproduziert oder die EAB/JEAB Stücke wurden auch vor 1913 hergestellt.
Jetzt haben die aber recht selten Nummern oder auch Truppenstempel... was für eine Produktion bis nach 1933 sprechen könnte.
Oder hat EJAB die Produktion tatsächlich komplett eingestellt und EAB die Restposten eingekauft???

Es ist echt schade, dass man so wenig weiß obwohl diese Bajonette immer als so gewöhnlich hingestellt werden.

Grüße
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Geändert von Sleepwalker (03.07.2013 um 00:23 Uhr)
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Alt 03.07.2013, 13:13   #30
AndyB
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Ich glaube die Firma EAB hat die alten bestaende neu repassiert, die handgriffe sind bekannt aus CarlGusstavStadt wie auch von EJAB, ich habe ein nummerngleiches EAB mit neuen klinge und scheide und alten EJAB handgriff. Die repass ist sehr wahrscheinlich am ende 30igern oder in 2WK realisiert.
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Geändert von AndyB (03.07.2013 um 13:18 Uhr)
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