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Alt 30.09.2012, 09:17   #1
Andy63
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Standard 2WK Schiffswrack in der Nordsee

Hallo
Hier ein paar echt starke Video´s von versenkten Schiffen,und die Bergung eines Flugzeuges aus dem 2WK in der Nordsee.
Mit eingespielten Bildern von "Voher und Nacher"

Großbildformat einschalten,Lautstärke Hoch,und festhalten

Nr:1 S/S "Uller"
http://vimeo.com/groups/nse/videos/3475785


Nr:2 S/S "Helga Ferdinand"
http://vimeo.com/7577736


Nr:3 Raising the Fw-190 A2 "Yellow 16"
http://vimeo.com/groups/nse/videos/4291984
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Alt 21.11.2012, 23:08   #2
Andy63
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Beiträge: 531
Standard

Hallo
War vor einigen Jahren in Norwegen zum Wracktauchen an der "MS SEATTLE" Richtung Kristiansand.
Das Schiff sank dort im 2WK,Ich durfte bei 2Tauchgängen ein Unterwasserfilmteam des NDR,bei ihren Dreharbeiten an dem Schiffswrack begleiten.
War echt cool.......... für Freunde des Kaltwassertauchens;
wirklich zu empfehlen der Pott.
Zitat:
Die Seattle war ein kombiniertes Fracht- und Passagierschiff der Reederei HAPAG in Hamburg, das 1928 vom Stapel lief, 1940 während des Unternehmens Weserübung bei Kristiansand versenkt wurde und heute ein beliebtes Wrack für Sporttaucher ist.

Bau und Einsatz
Die Seattle gehörte zu einer Serie von fünf baugleichen Schiffen, die 1928-1929 für die HAPAG gebaut und nach amerikanischen Städten benannt wurden. (Seattle, Los Angeles, San Francisco, Portland und Oakland). Sie waren als kombiniertes Fracht- und Passagier-Motorschiffe konzipiert und für den Linienverkehr zur Westküste der USA vorgesehen. Sie bot Platz für 48 Passagiere und verfügte über Laderäume mit 13.619 Kubikmetern. Die Seattle lief 1928 bei der Deutschen Werft AG Hamburg-Finkenwerder vom Stapel und absolvierte noch im selben Jahr ihre Jungfernfahrt. In den folgenden Jahren pendelte sie drei mal pro Jahr zwischen Deutschland und der Westküste der USA. Ab 1938 stand sie unter dem Kommando von Kapitän Hermann Lehmann, der das Schiff bis zu seinem Untergang führte. Die letzte Reise der Seattle begann im Mai 1939 und führte durch den Panamakanal nach Los Angeles, San Francisco und Tacoma. Auf dem Heimweg fing die Besatzung der u.a. mit Südfrüchten, Holz, Stückgut, Fellen, Honig, Kaffee und Tee beladene Seattle ein Funksignal der Kriegsmarine auf, das eine schnelle Rückkehr nach Deutschland wegen Kriegsgefahr anordnete. Alternativ schrieben die für diese Lage vorbereiteten Instruktionen das Einlaufen in einen neutralen Hafen vor. Da die Seattle in der vorgegebenen Zeit Deutschland nicht erreichen konnte, lief sie Willemstad auf der zu den Niederländischen Antillen gehörenden Insel Curacao an, wo sie am 29. August 1939 eintraf. Zusammen mit einigen anderen deutschen Schiffen, darunter dem HAPAG-Dampfer Vancouver, wurde die Seattle von den niederländischen Behörden festgehalten und unter Aufsicht gestellt. Nach einiger Zeit mussten die Deutschen in die ungeschützte San Miguel-Bucht wechseln, wo sie von alliierten Kriegsschiffen überwacht wurden. Die deutschen Kapitäne trafen einerseits Vorkehrungen zur Selbstversenkung, bereiteten andererseits auch einen Ausbruchsversuch vor, der am 4. März 1940 umgesetzt wurde. An diesem Abend entkamen die Seattle und die Mimi Horn, am folgenden Abend die Hannover.
Als einziges der drei Schiffe gelang es der Seattle, den alliierten Kriegsschiffen zu entkommen und trotz fehlender Seekarten durch den Nordatlantik, die Dänemarkstraße und nördlich um Island herum Norwegen zu erreichen, wo sie am 31. März in Tromsö einlief. Auf ihrer Fahrt in Richtung Süden wurde die Seattle durch norwegische Kriegsschiffe eskortiert, am 8. April zunächst durch das Torpedoboot Draug unter Fregattenkapitän Thore Horve, dann ab Stavanger durch den Zerstörer Gyller, dessen Kommandant Kapitän Lehmann am Abend des 8. April anwies, bei der vor Kristiansand gelegenen Insel Oksøy zu ankern. Als Lehmann am nächsten Morgen die Fahrt fortsetzen sollte, sichtete man Kriegsschiffe auf dem Weg nach Kristiansand. Es handelte sich um einen deutschen Verband unter der Führung des Kreuzers Karlsruhe, der im Rahmen des Überfalls auf Norwegen (Unternehmen Weserübung) die Hafenstadt besetzen sollte. Lehmann hielt die Schiffe für Briten und versuchte, mit seinem Schiff Richtung Kristiansand zu fliehen. Hierbei geriet die Seattle in das Abwehrfeuer der norwegischen Küstenartillerie auf der Insel Odderöya, mit dem die Angreifer zunächst zum Abdrehen gezwungen wurden. Sie erhielt mittschiffs einen Treffer und geriet in Brand. Es ist nicht restlos geklärt, ob es sich um eine Granate der Norweger oder um eine Fliegerbombe von einer der von der Karlsruhe zur Unterstützung angeforderten Heinkel He 111-Bomber handelte. Auch die Gyller soll auf die Seattle geschossen haben. Die gesamte Besatzung konnte das Schiff verlassen, das vier Tage brennend vor Kristiansand trieb, bis es schließlich bei Dvergsnestangen im Korsvikfjord sank.

Die Seattle wurde 1988 durch den norwegischen Taucher Erling Skjold wieder entdeckt und hat sich seitdem zu einem der beliebtesten Wracks in Südnorwegen entwickelt. Der Rumpf liegt aufrecht auf dem Meeresgrund, mit dem Heck auf einem Felsrücken, das dadurch nach oben abgeknickt ist. Das Heck ragt bis etwa 25 Meter auf, Ruder und Propellerwellen (die Propeller wurden demontiert und geborgen) befinden sich in einer Tiefe von etwa 38 m, während der Bug in 72 m Tiefe liegt. Trotz deutlichen Schäden durch das Feuer und die Korrosion ist das Wrack insgesamt noch recht gut erhalten. Teile wirken jedoch so fragil, dass in absehbarer Zeit mit einem Zusammenbrechen zumindest von Teilen des Rumpfs gerechnet werden muss. Der Schornstein ist im Winter 2006/2007 wohl bei einem Sturm abgesackt. Das Wrack weist einen starken Bewuchs mit Totemannshänden, Seescheiden und Schwämmen auf und wird von zahlreichen Fischen und Seesternen bewohnt.
Für mit Druckluft tauchende Sporttaucher ist lediglich das Heck des Wracks mit dem gut sichtbaren Ruderquadranten, Pollern, den Heckaufbauten und den hinteren Laderäumen erreichbar. Die tiefer gelegenen Teile wie die mittschiffs gelegene Brücke (ab ca. 50 m) und die vorderen Laderäume sind Technischen Tauchern vorbehalten. Die Seattle muss als anspruchsvoller Tauchgang gelten, da das Heck steil abfällt und Taucher dort schnell große Tiefen erreichen können. Insbesondere im Herbst, wenn die Oberflächenschichten das Wassers trüb sind, gelangt kaum Sonnenlicht zum Wrack und es kann dort sehr dunkel sein. Ein Eindringen in Innenräume ist aufgrund der offensichtlichen Zerfallserscheinungen gefährlich. An der Seattle haben sich mehrere tödliche Tauchunfälle ereignet, in mindestens einem Fall, weil ein Taucher durch zusammenbrechende Wrackteile im Schiffsinneren eingeschlossen wurde.
Quelltext:Wikipedia

Hier noch ein sehenswertes Video: >>>>MS SEATTLE<<<<

Foto zum vergrößern anclicken
Angehängte Grafiken
Dateityp: gif MS-Seattle.gif (80.7 KB, 308x aufgerufen)

Geändert von Andy63 (21.11.2012 um 23:10 Uhr)
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Alt 27.11.2012, 22:27   #3
enrico
 
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Beiträge: 1,335
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Interessant ! Bei der Sealtle war ich auch schon . Super ! Als du dort warst hast du dir auch das Wasserflugzeug angesehen ? Ich glaube es war eine Dornier .
Gruss Enrico
__________________
Die freude ueber eine gute Qualitaet waehrt laenger als die Freude ueber einen guten Preis !!!! IMMER .
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Alt 27.11.2012, 23:31   #4
Andy63
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Zitat:
Zitat von enrico Beitrag anzeigen
Interessant ! Bei der Sealtle war ich auch schon . Super ! Als du dort warst hast du dir auch das Wasserflugzeug angesehen ? Ich glaube es war eine Dornier .
Gruss Enrico
An dem Flugzeug war Ich nicht tauchen.
Warst du am Flugzeugwrack tauchen?
Kannst ja mal beschreiben das Wrack,mit Bildern Video´s,Skizzen usw.
Oder auch andere WK Schiffswrack hier vorstellen,die du im hohen Norden bei dir betaucht hast!
Gut Luft
Andreas
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