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Alt 11.02.2008, 10:23   #21
Dulle
 
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Beiträge: 121
Blinzeln

Also ich bin auch ganz begeistert. Sehr interessant.
Du hast mir echt Lust für einen Besuch bereitet. Ich war leider noch nicht dort. Das wird sich in diesem Jahr wohl ändern.
Danke
Gruß Dulle
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Alt 11.02.2008, 10:41   #22
k02c271
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Wow,
klasse Fotos, Danke fürs Zeigen, das macht Apetit auf einen eigenen Besuch.
mfg christoph
__________________
Things are never quite the way they seem....

Suche alles zur 30. SS-Standarte "Adolf Höh" Bochum und zur 116. PD (Windhund-Division)
k02c271 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2008, 11:22   #23
Matthias1
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Beiträge: 311
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Wenn genug Interessenten da wären, könnte man ja soetwas mal als Forumsausflug anpeilen. Wäre auf jeden Fall mit von der Partie.
Matthias1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2008, 11:37   #24
k02c271
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Hallo,
na das ist mal eine wirklich gute Idee. Da würde ich auch gerne mitkommen.
mfg christoph
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Suche alles zur 30. SS-Standarte "Adolf Höh" Bochum und zur 116. PD (Windhund-Division)
k02c271 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2008, 13:42   #25
Steffmon
 
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Da schließe ich mich doch an
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Alt 11.02.2008, 18:34   #26
Blitzmädel
 
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Zitat:
Zitat von Red Baron Beitrag anzeigen
Die deutesche Heeresleitung wusste nicht nur aufgrund der Aufklärungsflüge über das Fort Bescheid, sondern auch dadurch, weil beim Bau des Forts zwei deutsche Firmen beteiligt waren: Hochtief AG und Dyckerhoff&Widmann.
Ein Märchen - dass sich aber schon jahrzehntelang gebetsmühlenartig wiederkehrend behauptet:

Die beiden Firmen waren lediglich an der Konstruktion des "Albert-Kanals" beteiligt, keineswegs am Bau des Forts selbst.
Blitzmädel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2008, 06:56   #27
Red Baron
 
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Beiträge: 395
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Zitat:
Zitat von Blitzmädel Beitrag anzeigen
Ein Märchen - dass sich aber schon jahrzehntelang gebetsmühlenartig wiederkehrend behauptet:

Die beiden Firmen waren lediglich an der Konstruktion des "Albert-Kanals" beteiligt, keineswegs am Bau des Forts selbst.
Interessant! Kennst Du eine Quelle, in der dies belegt ist? Ich kenne nur die zahlreichen Quellen, die es behaupten. Was aber nicht heisst, dass es stimmen muss.
Jedenfalls hatte die Gruppe II (Fremde Heere West) im OKH ein sehr detailliertes Bild zu allen Befestigungsanlagen in Belgien und Frankreich, das weit über Luftaufklärung hinausging. So lagen z.B. dem OKH sämtliche Pläne der Maginot-Linie vor, wie aus der Schrift Nr. 1260/40 geh. entnehmen kann. Leider fehlen mir entsprechende Unterlagen zu Eben-Emael.

Gruss

Andreas
Red Baron ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2008, 11:10   #28
Blitzmädel
 
Registriert seit: 04.05.2007
Beiträge: 6,942
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Zitat:
Zitat von Red Baron Beitrag anzeigen
Interessant! Kennst Du eine Quelle, in der dies belegt ist? Ich kenne nur die zahlreichen Quellen, die es behaupten. Was aber nicht heisst, dass es stimmen muss.
Jedenfalls hatte die Gruppe II (Fremde Heere West) im OKH ein sehr detailliertes Bild zu allen Befestigungsanlagen in Belgien und Frankreich, das weit über Luftaufklärung hinausging. So lagen z.B. dem OKH sämtliche Pläne der Maginot-Linie vor, wie aus der Schrift Nr. 1260/40 geh. entnehmen kann. Leider fehlen mir entsprechende Unterlagen zu Eben-Emael.

Gruss

Andreas
Die Arbeiten am"Albert-Kanal" wurden ausgeführt von der belgischen Firma Monnoyer, Brüssel, wobei die beteiligten dt. Firmen aus Wiesbaden lediglich Subunternehmer waren.

Das Fort EbenEmael dagegen wurde ausschliesslich von belgischen Firmen ausgebaut: Societé de Construction; Limeres; Wergifosse; und Bouwbedrijf Pieters bzw. B. Spinnete, wobei jede Firma nur für einen bestimmeten Abschnitt zuständig war, und somit keinen Gesamteindruck der Anlage bekam.

Hätten tatsächlich deutsche Firmen mitgebaut, hätte die Wehrmacht ein noch viel besseres Bild der Anlagen gehabt, und wären z.B. auch nie auf die beiden falschen 120mm Geschützkuppeln an der Nordspitze des Plateaus hereingefallen, die von den Trupps 6 bzw. 7 angegriffen und gesprengt wurden, und somit ein Viertel der Mannschaften und Kampfstärke damit verschwendeten.

Ich denke, dass die Belgier nach der schmachvollen Niederlage der "stärksten Festung der Welt" das Gerücht mit den am Bau des Forts beteiligeten deutschen Firmen gezielt verbreitet haben, um so ihre schnelle Niederlage erklären zu können.

Mittlerweile, mit dem nötigen zeitlichen Abstand, wird dieses Gerücht in den neueren Publikation über die Einnahme des Forts EbenEmael wiederlegt, mit Verweis auf das belgische Archiv "Centre de Documentation historiques des Forces armées".
Blitzmädel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2008, 16:54   #29
Reenactorline
 
Registriert seit: 14.06.2005
Beiträge: 86
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Hallo!
Mein Onkel Uffz. Ludwig Sander 2. / SturmPionierregiment 52 hat Eben Emael mitgestürmt und mit einer Holladung eine der Panzerkuppeln zerstört. Ich habe einige Fotos davon, auch von FW Portsteffen, der war in der 1. Komp. Er hat oft davon erzählt, daß sie mit Sturmbooten über den Albert-Kanal gekommen sind und die Festungsbesatzung noch tags zuvor im Freien exerziert habe. Auf dem Dach der Festung soll ein Dorf mit einer Mühle als Tarnung gestanden haben, weiß darüber jemand etwas?. Auch ich muß da mal unbedingt hin!

Horrido

Reenactorline
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Alt 12.02.2008, 17:25   #30
Blitzmädel
 
Registriert seit: 04.05.2007
Beiträge: 6,942
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Zitat:
Zitat von Reenactorline Beitrag anzeigen
Auf dem Dach der Festung soll ein Dorf mit einer Mühle als Tarnung gestanden haben, weiß darüber jemand etwas?
Mit Sicherheit nicht:

1.) Das Fort hat kein "Dach", sondern ist in einen kleinen Berg hineingebaut.

2. Oben auf dem Plateau gab und gibt es Wiesen und Wälder. Die wenigen Bauten, die dort angebracht wurden, sind mit Farbe und Tarnnetzen der natürlichen Umgebung angepasst worden, um einen völlig unberührten Eindruck zu machen.

3.) Die einzigen nicht befestigten Bauwerke waren 2 Geräteschuppen (heute nicht mehr vorhanden) in der südwestlichen Ecke, die ironischerweise den Fallschirmjägern am meisten Probleme machten, da sie von Belgischen Soldaten mit MGs zäh verteidigt wurden. Ihr Feuer brachte die ersten deutschen Verluste.

4.) Es gab noch ein paar zivil aussehende Häuser in der Nähe des Haupteinganges (50 Höhenmeter unterhalb des Plateuas) des Forts, von denen aber heute auch nichts mehr zu sehen ist, da sie schon während des Angriffes von Stukas schwer beschädigt worden sind. Sie dienten den Familien der Offiziere als Wohnungen.

5.) Es gibt reichlich Aufnahmen von der Oberfläche, die meisten wurden in den ersten Tagen nach der Einnahme gemacht - von einem "Dorf" ist da nichts zu sehen.
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